Dienstag, 12. März 2019

Frühling lässt sein blaues Band ....

Alle reden von Frühling ... 

Die einen meinen die jährlich wiederkehrenden Diäten, die uns aus den bunten Zeitschriften anschreien, die anderen denken an den Frühjahrsputz, wieder andere geben sich der Frühjahrsmüdigkeit hin.

Ich rede heute mal vom Essen. Was? Etwas so Banales und Alltägliches? Das tun wir doch sowieso mindestens dreimal täglich 365 Tage im Jahr.

Ja! Genau, und damit haben wir einen gewaltigen Einfluss auf unser Leben und Gesundheit.

Das tägliche Mahl ist ein sehr spannendes Thema, denn je mehr man sich mit Essen beschäftigt, desto sicherer landet man früher oder später beim Thema Körper, Geist und vor allem Seele.

Heißt es nicht: Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen?

Und das hat ein Komponist schon 1690 in einem Libretto in diese Worte gefasst. Sicher schon lange davor wusste man, dass der Genuss guter Speisen und Getränke zu körperlichem und seelischem Wohlbefinden beiträgt.

Das was wir essen, macht uns aus. Denn wir sind aus dem gemacht, was wir essen!

Unser Körper benötigt unsere Nahrung für Wachstum und Reparatur und baut daraus alles, was wir an uns sehen, anfassen oder fühlen können. Ja, nicht nur fühlen im Sinne von spüren sondern auch Gefühle. Auch Gefühle werden chemisch zusammengebaut, aus dem, was wir uns einverleiben.

Bin ich also niedergeschlagen, lustlos, gereizt oder zufrieden mit mir und der Welt, könnte das auch damit zusammen hängen, was ich so über den Tag esse.

Unsere Nahrung liefert unserem wunderbaren Organismus im Idealfall all die Bausteine, die er für die Instandhaltung und Reparaturen braucht. Diese Bausteine sind die bekannten drei:

Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett.

Je qualitativ hochwertiger diese Bausteine sind, desto besser ist das Ergebnis. Und das kann man selbst sehen und fühlen. Stimmt die Qualität, dann kommt es jedoch obendrein auch noch auf die Zusammensetzung der Anteile an, also auch die verschiedenen Bedürfnisse des individuellen Stoffwechsels müssen berücksichtigt werden. Der eine braucht mehr Fett und Fleisch, ein anderer möglichst wenig Fett und viel Gemüse.

Passen diese "Nahrungsbausteine" zu unserem genetisch bedingten "Stoffwechselbauplan", dann kommen wir ins Gleichgewicht, auf der Waage und emotional.

Woher wissen wir, was uns gut tut? Unser Bauchgefühl hilft uns dabei. Durch unseren Appetit und Verlangen nach bestimmten Speisen zeigt uns unsere Seele, was der Körper nötig hat.

Nur, wir verstehen es oft nicht, oder falsch! Habe ich Lust auf Schokolade, dann will mein Körper mir sagen, dass ich Nährendes brauche, Fett, Eiweiß und gute Kohlenhydrate. 

Um ganz sicher zu gehen, dass ich meine Essensgelüste richtig verstehe, hilft es mir, wenn ich weiß, welcher Stoffwechseltyp ich bin. Dann weiß ich, was ich brauche und was ich getrost links liegen lassen kann.

Was man unter Stoffwechsel ganz genau versteht und wie man sich das besser vorstellen kann, darüber schreibe ich demnächst.

Habt einen wunderbaren Frühlingsbeginn!




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